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2011 - Heute beginnt die Zukunft

Astrologisch gibt es 2011 interessante Konstellationen, die uns noch lange Zeit beschäftigen werden.

Jupiter und Uranus begegnen sich alle 13 Jahre im Tierkreis. In den letzten 1600 Jahren sind sich die beiden Planeten nicht im Zeichen Fische begegnet. Das hat sich im Juni 2010 geändert, im September wiederholte sich diese Begegnung und am 4. Januar 2011 fand diese Konjunktion zum letzten Mal statt. Die Energien, die diese Planeten aktiviert haben, sind für das Jahr 2011 besonders wirksam. Außerdem werden sie lange darüber hinaus die Welt verändern.

Jupiter ist der größte Planet und symbolisiert das rechte Maß. Jeder, der sich grandios, überschwänglich und überheblich verhält, lebt die negative Seite von Jupiter. Wer missioniert oder wer nur seine Werte für richtig hält, lebt ebenfalls Jupiter negativ. Über diese Art, Jupiter zu leben entstehen falsche Autorität, Unfreiheit und Zwänge. Doch auch, wer sein Licht unter den Scheffel stellt, wer seine Bedürfnisse leugnet, seine Talente nicht einsetzt, sich selbst nicht wichtig nimmt – lebt Jupiter ebenfalls negativ. Das rechte Maß ist nur dort zu erreichen, wo ich mich nicht größer mache als ich bin und nicht kleiner mache als ich bin. Dies ist nur in jeder Situation neu zu erreichen und bleibt daher ein lebenslanger Prozess. Wer sich auf dieses innere Reifen einstellt, entwickelt echte Autorität mit starker Überzeugungskraft.
Uranus ist der erste Planet, den wir nur sehr selten mit bloßem Auge sehen können. Sein Wirken ist spontan, verändernd, zeitlos. Er liebt alles Neue, ist Reformator oder Revolutionär. Dort, wo er alte Strukturen aufbrechen muss, kommt er auch mal mit einem gewaltigen Blitz und Donner einher. Die negativen Seiten von Uranus sind Hektik und Stress – die Überlastungen unserer Zeit spiegeln sich da deutlich. Wenn wir Uranus aber angemessen leben, sind wir im Hier und Jetzt. In dieser ständigen Gegenwart können wir angemessen, situationsgerecht und spontan reagieren. Dann wird „keine Zeit“ zu einem Fremdwort für uns.Das Wasserzeichen Fische ist das letzte Zeichen im Tierkreis. Alle Energien fließen zueinander und vermischen sich wie im Meer. Vorhandene Energien aus allen Erfahrungen und allen Elementen ordnen und sortieren sich, um dann einen neuen Kreislauf zu beginnen. Wenn wir diese Fische-Qualität auf die Konjunktion von Jupiter und Uranus beziehen, bekommen wir ein Gespür dafür, dass sich in naher Zukunft wesentliche Veränderungen vollziehen werden.
Unterstützend wirkt der Mond aus dem Skorpion. Er hilft, Ge­schehnisse sensibel und subjektiv zu bewerten, ohne dabei den objektiven Überblick zu verlieren. Dabei stehen emotional befriedigende Beziehungen ganz im Vordergrund und bestimmen Entscheidungen und Verhalten.
Mein persönlices Fazit: Wer in seinem Alltag das rechte Maß für sich findet, entwickelt so viel Flexibilität, wie die Zukunft erfordert. Wer seine Talente unbekümmert zum Wohle von Vielen einsetzt fühlt sich zufrieden. Wer seine emotionalen Beziehungen pflegt und ausbaut, fördert eine Zukunft für unsere Nachkommen, die immer mehr in Einklang mit den natürlichen Gegebenheiten auf der Erde kommt.

Erdzeitalter - Wassermannzeitalter

Die Wanderung des astronomischen Frühlingspunktes vor den Sternbildern des Fixsternhimmels wird oft als Argument gegen die Astrolo­gie angeführt. Doch das Verhältnis zwischen Sonne und Pla­neten, also auch das zwischen Sonne und Erde, ver­ändert sich dadurch nicht. Unsere Jahreszeiten verändern sich dadurch auch nicht, denn unser Sonnensystem ist erst einmal ein in sich „geschlossenes“ System. Erst in zweiter Linie ist unser Sonnensystem Teil eines größeren Systems, zu dem der Fixsternhimmel gehört. Der veränderte astronomische Frühlingspunkt bezieht sich auf einen wesentlich größeren Zeitablauf als unser Erdenjahr.

Hauptursache für diese Verschiebung – astronomisch Präzession genannt - ist die Verlagerung der verlänger­ten Erdachse im Raum. Durch die Anziehung des Mondes und der Sonne auf den Äquatorwulst der abgeplat­teten Erde macht die Erdachse eine ganz winzige Trudelbewegung. Diese Bewegung wandert vor dem Fixsternhimmel rückwärts durch die 12 Sternbilder und dauert cirka 25.800 Jahre. So ist der astronomische Frühlings­punkt cirka 2.150 Jahre in jedem Sternbild. Diesen Zeitraum nennt man Erd-Zeitalter.

So ist der astronomische Frühlingspunkt inzwischen nicht mehr im Sternbild Widder – wie das ursprünglich Mal der Fall war - sondern am Übergang des Sternbilds Fische zum Sternbild Wassermann. Deswe­gen spricht man auch vom nahenden Wassermann-Zeitalter.

Das Stierzeitalter war zur Zeit des Alten Testaments. Der Tanz um das “goldene Kalb” zeigt uns, dass das Kalb, die Kuh oder der Stier damals verehrt wurde und großen Symbol­wert hatte. Das war nicht nur im alten Israel so, sondern auch in anderen Ländern  ums Mittelmeer.

Das Lamm wurde bei dem Auszug aus Ägypten zu einem besonders wichtigen Symbol. Es schützte - durch sein Blut - die Kinder Gottes. Bis zur Zeit des Neuen Testaments wurden das Schaf und das Lamm verehrt. Jesus starb als das “Lamm Gottes.” Dies war das Ende des Widder-Zeital­ters.

Mit Christus fing das Fische-Zeitalter an. Der Fisch hat im Christentum und schon bei den Wundern Jesu eine große Bedeutung und hohen Symbol­wert. Er ist auch heute noch ein starkes Sym­bol des Christentums.

Nach diesen drei Zeitaltern, die alle Tiere als Symbol hatten, folgt das Wassermann-Zeit­alter. Diesmal ist das Symbol ein Mensch und so heißt dieses Zeichen und dieses Zeitalter schon in der Überlieferung: Das Zeitalter des Menschen!

Das Wassermann Zeitalter

Nachdem die Menschheit vier Zeitalter lang überwiegend Tiere als Symbole benutzt und ver­ehrt hat, ist es nun an der Zeit, dass der Mensch und das menschliche Sein in den Mittel­punkt der Geschichte tritt. Gerade deshalb wird uns jetzt an vielen Stellen gleichzeitig unsere “Unmenschlichkeit” ständig bewusst, da­mit wir sie erkennen und überwinden lernen.

Das Zeichen Wassermann - auch Wasserträger ge­nannt - symbolisiert den Menschen, der aus­schüttet, was er hat. Er gibt der Erde Wasser. Er spendet Kraft und Leben.  Wir Menschen ha­ben in den letzten Jahrhunderten und Jahrzehn­ten die Erde ausgebeutet, viel schlimmer, als Tiere oder Pflanzen das jemals tun. Wir haben viel mehr aus der Erde herausgeholt, als wir zu unserem Leben wirklich brauchen. Wir haben rücksichtslos genommen und ausgebeutet, ohne die Folgen zu berücksichtigen. Jetzt kommt das Zeitalter des Menschen, der der Erde etwas Le­bendiges zurückgibt.

Das Wassermann-Zeitalter stellt hohe Ansprüche an alle Menschen, die jetzt auf dieser Erde leben. Jeder muss seinen Teil an die Erde ge­ben, damit die Erde nicht völlig austrocknet und verkümmert. Dazu reicht es nicht aus, über Veränderungen zu sprechen oder über die schlimmen Zustände zu diskutieren. Jetzt muss wirklich etwas Neues geschehen, damit die Erde und wir mit ihr, überleben und heil werden können.

Es ist im Großen ebenso wie im Kleinen: Wenn wir einsichtig sind und freiwillig tun, was jetzt notwendig geworden ist, dann werden wir nicht durch schwierige Situationen dazu ge­zwungen. Noch haben wir die Wahl, aber der Na­tur ist es gleichgültig, ob sie von uns frei­willig bekommt, was sie braucht oder ob sie es sich mit Naturgewalten holen muss.

Wenn ständig mehr Menschen erkennen, was sie wirklich brauchen und das abgeben, was sie im Überfluss haben oder nicht mehr brauchen, dann stellt sich die Harmonie auf der Erde allmäh­lich wieder ein. Wir alle können helfen die Erde zu heilen, wenn wir an unserem Heilwerden und Einssein mit Mitteln arbeiten, die ohne negative Nebenwirkungen anwendbar sind. Dazu wollen dieses Buch ein Ansporn und ein Wegweiser sein.

Luftige Verbindungen

Das Element des Zeichens Wassermann ist die Luft. Luft ist ein sehr interessantes Element. Sie ist es auch, die durch unsere Umweltverschmutzung bedroht ist wie das Wasser. Es muss wieder luftiger in uns und um uns werden, wenn wir menschlicher leben wollen.Die Luft füllt jeden leeren Raum aus. Selbst zwischen den kleinsten der kleinen Teilchen gibt es Zwischenräume. Alle Zwischenräume sind nicht leer, sondern ausgefüllt mit Luft. Obwohl Luft für uns unsichtbar ist, spüren wir doch ihr Vorhandensein.Luft macht immer Platz für Materie. Die Luft entweicht selbstverständlich aus einer Tasse, wenn ich etwas hineingieße. Genau so selbstverständlich füllt die Luft den Leerraum wieder aus, sobald er entsteht. Dieser Austausch findet überall automatisch statt.Die Luft umhüllt unseren Planeten Erde wie eine Glocke. Luft ist überall. Sie verbindet alles Leben auf dieser Erde. Jedes Lebewesen wird von Luft “be­rührt” und umgeben. Luft passt sich an jede Form an. Die Verbindung, die Luft herstellt, ist locker und leicht, eben luftig. Wir brauchen Luft, um zu sprechen. Dadurch schaffen wir lockere Verbindungen. Wir können mit jemand sprechen, ohne ihn materiell zu berühren. Wir brauchen ihn nicht einmal zu sehen, denn per Telefon können wir sprechen und hören. Luftige Verbindungen sind “unverbindlich”. Es ist reichlich Raum dazwischen, Zwischenraum. Wenn wir uns eingeengt fühlen, dann mangelt es uns an der notwendigen luftigen Distanz. Distanz hindert uns nicht daran, menschliche Nähe zu nehmen und zu geben. Im Gegenteil, die gesunde Distanz ermöglicht es erst, empfindsam aufeinander zuzugehen. Sie ermöglicht es auch, nach einer Zeit der Nähe wieder Abstand zu schaffen, um dann erneut aufeinander zuzugehen. Wenn wir so miteinander umgehen, erleben wir eine befreiende Art, uns auszutauschen.All diese Qualitäten müssen wir im Zeitalter des Menschen, im Wassermannzeitalter, viel mehr als bisher berücksichtigen und verwirklichen. Wir alle können helfen die Erde zu heilen, wenn wir an unserem Heilwerden und Einssein mit leichten Mitteln arbeiten. Die Erde und wir alle brauchen Spielraum, um leichter und lockerer zu werden. Dazu müssen wir persönliche und politische Grenzen überschreiten. Außerdem ist es erforderlich, dass wir offener und ehrlicher als bisher miteinander kommunizieren. Der Austausch von Sachwissen spielt dabei ebenso eine große Rolle wie Austausch von Erfahrungen.

Mondfinsternis am 31. Dezember 2009

Mondfinsternisse wurden in alten Zeiten als Siegesfeste gefeiert. Heute gehen sie oft unbeachtet vorbei. Doch eine Mondfinsternis fällt nicht so oft auf so ein prägnantes Datum wie Sylvester. Deswegen sollten wir jetzt ruhig nochmal darüber  nachdenken, welche Siege wir errungen haben und worüber wir uns dabei freuen können. Oft sind es die kleinen Siege über menschliche Unzulänglichkeiten bei uns selbst, die am meisten Gewicht haben. Vielleicht sind wir geduldiger geworden oder verständnisvoller? Vielleicht hat unser Zweifel mit seinen bohrenden Gedanken endlich an Kraft verloren?
Bei mir hat in den letzten Wochen der belebende Glaube über den nüchternen Verstand mehr gesiegt als lange Zeit zuvor. Das kann man weder sehen noch messen. Aber ich kann es fühlen. Mein Lebensgefühl ist nicht mehr so schwer. Ich fühle mich vertrauensvoller und freier. Das ist eine gute Erfahrung und ich tue alles, was mir einfällt, um diese Erfahrung zu stärken und zu vertiefen.
Schon am 15. Januar in diesem Jahr folgt der Mondfinsternis eine ringförmige Sonnenfinsternis. Wir befinden uns in einem starken Spannungsfeld zwischen Mond und Sonne. Diese beiden Planeten symbolisieren in jedem Geburtshoroskop das Unterbewusstsein - Mond, mindestens 90% unseres Verhaltens - und das Bewusstsein - Sonne, allerhöchstens 10 % unseres Verhaltens. Ich meine wir brauchen mehr Demut über das, was uns bewegt und treibt und was in uns geschieht.
Unser Verstand ist nicht so bestimmend, wie wir glauben. Und der Menschheit hat “vernünftiges Handeln” insgesamt viel Not, Elend, Kriege und Katastrophen beschert. Reaktionen, die unbewusst aber spontan von ganz tief Innen kommen, sollten wieder mehr Raum einnehmen dürfen.

Wenn eine Finsternis als Transit persönliche Achsen oder Planeten berührt, so hat das für den betreffenden Menschen eine tiefgreifende Wirkung. Es sind uralte Menschheitserfahrungen, die dadurch angestoßen nd geweckt werden. Ob es uralte Ängste oder Blockaden sind oder ob es der Zugang zu den Urquellen der kindlichen Lebensfreude ist - das hat niemand in der Hand. Aber was auch immer sich zeigt: Es sollte dankbar angenommen werden als etwas, was tief in uns verborgen war und jetzt bewegt wird und sich bemerkbar macht. Dadurch ist Verwandlung möglich, die nur passiv erlebt werden kann.

Ich wünsche uns allen für das Jahr 2010 , dass wir uns mutig verwandeln